Lüttkenhorst bleibt unbeeindruckt
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Da isser also. Der Frühling. 88. Kaum schießen die ersten Krokusse wie
Darts-Pfeile aus dem Boden, brennt Nachbar Lüttkenhorst, Nummer 63, in
seinem selbst...
Austritt aus der Partei Die Linke
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Nach mehr als 20 Jahren bin ich aus der Linken ausgetreten. Ich
dokumentiere hier mein Austrittsschreiben. Liebe Genoss*innen, hiermit
erkläre […]
Class: A Graphic Guide - book review
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*Class: A Graphic Guide* offers an introduction to theories about class,
but emphasises identity rather than material reality, finds Elaine
Graham-Leigh
Die zwei Seelen des Organizing
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(analyse und kritik) Die zwei Seelen des Organizing. Linke und die
Erneuerung der Gewerkschaften – eine Antwort auf Slave Cubela. Von Florian
Wilde und Fan...
National Pen: Knapp danebenliegen
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Edmund Stoiber hat in seinem Leben viel erreicht. 14 Jahre war er
Ministerpräsident in Bayern, 2002 wäre er fast Bundeskanzler geworden – ihm
fehlten bei d...
Goldgräber am rechten Rand
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Unter ihren Anhängern streuen sie Angst – um ihnen Gold und Silber zu
verkaufen: Eine Clique von Edelmetallhändlern macht mit rechten Parolen
ordentlich Ka...
Blog Umzug
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Wir sind umgezogen. Unser neuer Blog ist hier:
https://zwangsraeumungverhindern.nostate.net Dieser Blog wird nicht mehr
aktualisiert und demnächst abgescha...
Nächster Atommüll-Export blockiert
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Gronau (West). Erneut blockieren Aktivist_innen einen Zug mit Uranmüll der
Firma Urenco, der auf dem Weg nach Russland ist. Vorerst kann er nicht
weiter fa...
Open letter to some ex-leaders of the ISO
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Tess Carter
In light of the revelation of a sexual assault accusation that was grossly
mishandled by once-leading members of the organization, Tess Carter...
UZ Pressefest 2016 in Dortmund
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Vom 1. – 3. Juli 2016 fand im Revierpark Wischlingen in Dortmund das 19.
UZ-Pressefest statt. Ich war für Euch mit der Kamera dabei und möchte Euch
hier ei...
Und jetzt: der Stromspeicher aus Papier
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Es ist doch verrückt, welche Folgen der Smartphonehype weltweit hat.
Weltweit geht die Nachfrage nach Papier zurück. Darunter leidet offenbar
auch die sc...
OX – das Buch
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Fotos: Just Seit ich mich mit Kunst im öffentlichen Raum und all seinen
künstlerischen und politischen Dimensionen von Adbusting/Culture Jamming
bis Graffi...
Bei den Verhandlungen zur Endlagersuche demonstrierte die Anti-Atom-Bewegung am 9. April gegen den absehbaren Parteienkompromiss zwischen Union, SPD und Grünen. (Fotos: Frank Eßers / Direktlink zum Fotoalbum)
Mit dem Kompromiss zur Endlagersuche haben sich Union, SPD und Grüne auf ein dubioses Verfahren geeinigt. Anti-Atom-Proteste sind deshalb so nötig wie in der Vergangenheit, meint Pickelhering
Schluss mit Abzocke und Stromsperren: Knapp 24.000 Unterschriften sind für das Volksbegehren zur Rekommunalisierung der Berliner Energieversorgung gesammelt worden, 200.000 müssen es bis Anfang Juni werden. Dabei können auch Menschen aus anderen Städten helfen. Von Michael Efler
In der digitalen Animationsfilmreihe »Bendito Machine« erzählt der spanische Künstler Jossie Malis eindringliche Geschichten über Macht, Geld, Krieg und die fast religiöse Verehrung der Technik. Im aktuellen, vierten Teil der Serie nimmt Malis das auf Öl basierende Transportsystem und seine ökologischen Folgen unter die Lupe.
Unschuldig wirken sie und tolpatschig in ihrem Bestreben, sich das Leben einfacher zu machen. Die Figuren in der Bitfilmreihe »Bendito Machine« können nicht ohne ihre Maschinen leben, verehren sie wie Götter und bauen immer kompliziertere. Organisiert wird der Technikboom von einer kleinen Minderheit geldgieriger, brutaler und ziemlich hirnlos wirkender Anführer. Deren einziges Bestreben scheint es zu sein, die Welt in eine Riesenmaschine zu verwandeln und daraus möglichst viel Profit zu schlagen.
Über den E-Mail-Verteiler der Anti-Atom-Gruppe, in der ich aktiv bin, erreichte mich heute eine Mail von einem Kernkraftgegner aus Japan. Sie ist an Anti-AKW-Aktivisten in Deutschland gerichtet und informiert über den Stand der Anti-Atom-Bewegung in Japan. Dort sind seit dem Wochenende alle Kernkraftwerke heruntergefahren.
In seiner Mail berichtet der Verfasser über eine wachsende Stimmung gegen Kernkraft, aber auch über Schwierigkeiten, vor der die Anti-Atom-Bewegung in Japan steht. Er betont, wie wichtig die Unterstützung der Aktivisten in Japan durch die Anti-AKW-Bewegung in Deutschland ist. Im Folgenden dokumentiere ich seinen Bericht:
Klimawandel spielt in dystopischen Filmen immer wieder eine Hauptrolle. Zuletzt in John Hillcoats apokalyptischem Drama "The Road" und in Tim Fehlbaums Endzeit-Thriller "Hell". Doch es muss nicht gleich ein abendfüllender Streifen sein. Jacob Streileins kurzer Animationsfilm "Swelter" schafft es in nur zweieinhalb Minuten und ohne Dialog, das Thema auf den Punkt zu bringen - auch dank der spannenden musikalischen Untermalung.
Das Areal des ehemaligen Tempelhofer Flughafens wird von den Berlinern
vielfältig und unter eigener Regie genutzt. Doch damit könnte in
absehbarer Zeit Schluss sein. Der schwarz-rote Senat plant einen
Ausverkauf des Geländes an Privatinvestoren. Kommt er damit durch, werden höhere Mieten und die Verdrängung von sozial Schwachen das Ergebnis sein. In den betroffenen Kiezen haben Anwohner begonnen, Widerstand zu organisieren.
Umweltminister Röttgen verhandelt mit
SPD und Grünen über ein Atommüll-Endlager. Doch Gorleben als
potentieller Standort ist immer noch nicht vom Tisch. Und auch die
Tricksereien bei der Suche nach einem Endlager sind damit nicht beendet.
Deshalb ist es richtig, dass die Anti-AKW-Bewegung am 28. April in
Gorleben demonstriert, meint Pickelhering.
"Die Welt ist in Aufruhr. Nichts bleibt, wie es ist": Vom 7. bis 10. Juni 2012 findet in Berlin der MARX IS' MUSS-Kongress statt - organisiert vom marx21-Magazin.
Dort halte ich am 8. Juni (Freitag) das Referat zur Diskussionsveranstaltung "Green New Deal: Möglichkeiten und Grenzen des grünen Kapitalismus".
Anlässlich der Veröffentlichung
des Geschäftsberichts von Vattenfall für das Jahr 2011 demonstrierten
am gestrigen Donnerstag mehrere Dutzend Aktivist/innen von Anti Atom Berlin,Für eine linke Strömung (FelS), Gegenstrom Berlin,NaturFreunde Berlin,
weiteren Initiativen sowie Einzelpersonen vor der Vattenfall Europa AG
in der Chausseestraße gegen die Strukturen des herrschenden
Energiesystems.
Unter dem Motto "Vattenfall in die Tonne! Energiesystem
demokratisieren!" machten sie ihre Kritik an der monopolistischen und
profitorientierten Ausrichtung des Konzerns deutlich und forderten
zugleich eine Neuausrichtung des Energiesystems entlang von sozialen und
ökologischen Leitlinien sowie unter demokratischer Kontrolle.
An den Anti-Atom-Protesten in
Brokdorf haben sich weniger beteiligt als erwartet. Das liegt auch
daran, dass Grüne und SPD Zustimmung zum angeblichen »Atomausstieg«
der Bundesregierung signalisieren. Doch dieser ist weder unumkehrbar
noch leitet er eine ökologische Energiewende ein. Pickelhering über
den Erfolg der Anti-AKW-Bewegung, die Fallstricke des
Regierungsbeschlusses und das Umfallen von Grünen und SPD
Anfang der Woche legte die Reaktorsicherheitskommission ihren Bericht vor. Die hessische Landtagsabgeordnete Janine Wissler (LINKE) wirft ihr vor, sich wegzuducken
und fordert klare Ansagen zum Atomausstieg. Ihre Rede im Wortlaut
Wie stümperhaft der Bericht der Reaktorsicherheitskommission zur Sicherheit der Kernkraftwerke in Deutschland ist, beschreibt beschreibt stern.de treffend: "116 Seiten für die Tonne"
Dresden - Erfurt - Magdeburg - Berlin - Rostock - Kiel - Hamburg - Bremen - Hannover - Göttingen - Münster - Essen - Bonn - Mainz - Frankfurt am Main - Mannheim - Freiburg - Ulm - München - Landshut - Fürth
Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat erneut gezeigt: Atomkraft ist unbeherrschbar und birgt ein tägliches, tödliches Risiko. Hunderttausende gehen deshalb in diesen Monaten bundesweit auf die Straße und fordern entschieden den Atomausstieg. Die Bundesregierung aber will erst im Juni beschließen, welche Konsequenzen sie aus Tschernobyl und Fukushima zieht.
In Wahrheit wird der öffentliche Druck bestimmen, ob jetzt endlich Schluss mit der gesamten Atomindustrie ist. Unsere Chance, den Ausstieg durchzusetzen, war daher noch nie so groß. Wir wollen am 28. Mai mit zigtausenden Menschen ein kraftvolles Signal an die Regierung senden. Nach Fukushima gibt es nur noch eine Richtung und die heißt: Alle AKW abschalten – sofort und endgültig!
Komm mit zu einer der Großdemonstrationen in deiner Nähe und protestiere! Mehr Infos: www.anti-atom-demo.de
Als das badenwürrtembergische Kultusministerium mit dem Atomenergiekonzern EnBW einen Schülerwettbewerb ausgerufen hat, haben die Schüler einer 9. Klasse an der Neumattschule in Lörrach sich nicht vereinahmen lassen. Ihr "Wettbewerbsbeitrag" ist ein Kurzfilm gegen Atomkraft - und eine unmissverständliche Antwort auf den Greenwashing-Versuch ENBWs. Pickelhering meint: Beide Daumen hoch!
Bei der gestrigen Vorführung von Joachim Tschirners Dokumentarfilm "Yellow Cake -
Die Lüge von der sauberen Energie" im Berliner Babylon-Kino war auch
"Anti Atom Berlin" mit einem Infostand im Foyer vertreten.
Während der
Film über die Hintergründe des Uranerzbergbaus und seine schlimmen
Folgen für Mensch und Natur aufklärt, konnten sich die Kinogänger bei
"Anti Atom Berlin" über Möglichkeiten informieren, einen Beitrag zum
Ausstieg aus der Kernkraft zu leisten.
Wenn Du möchtest, dass der Film
auch in einem Kino in Deiner Nähe gezeigt wird, kannst du eine
Filmvorführung organisieren - auch mit anschließender Diskussion in
Anwesenheit des Regisseurs. Mehr Infos:www.yellowcake-derfilm.de
An den Großdemonstrationen der Anti-Atom-Bewegung am
Ostermontag anlässlich des 25. Jahrestages der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl haben sich 144.500 Menschen beteiligt. Dazu erklärt
Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:
"Die große Beteiligung an den Protesten zeigt, dass
die Bevölkerung der Regierung in Sachen Atomausstieg nicht traut. Nur
über die alten Meiler zu reden, obwohl auch die neueren Anlagen nicht
gegen die Kernschmelze oder gegen Flugzeugabstürze abgesichert sind, ist
einfach unglaubwürdig. Die hundertausendfache Forderung des heutigen
Tages lautet: Alle AKW müssen stillgelegt werden."
Die nächsten Massenproteste sind bereits in
Vorbereitung. Am 28. Mai, kurz vor der Entscheidung des Bundeskabinetts
über ein neues Atomgesetz, wird in etwa 20 Großstädten unter dem Motto "Atomkraft: Schluss!" demonstriert werden. Und für Mitte Juni, wenn
Bundestag und Bundesrat über die Zukunft der Atomenergie entscheiden,
wird es an mehreren AKW-Standorten mehrtägige Blockadeaktionen geben.
Pickelhering hat heute am Ostermarsch in Berlin teilgenommen. Erstmals seit Jahrzehnten gingen heute bundesweit Friedens- und
Anti-Atombewegung wieder gemeinsam auf die Straße. Denn Atombomben und
Atomkraftwerke sind zwei Seiten derselben Medaille. Es gibt keine Trennung zwischen angeblich ziviler und der militärischen Nutzung der Kernkraft.
In Berlin (siehe
Diashow) demonstrierten nach Angaben der Veranstalter 4000 Menschen. Die
Demonstration startete vor der Zentrale des Energiekonzerns Vattenfall,
der auch AKWs betreibt, zog an den Zentralen der Atomenergiekonzerne EnBW und
Eon vorbei und endete am Potsdamer Platz. Der Protest richtete sich
außerdem gegen den Kriegseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan und gegen
die militärische Intervention des Westens in Libyen.
Niklas aus meiner Anti-AKW-Gruppe "Anti Atom Berlin" hatte die Idee zu dem folgenden Clip, der parodiert, wie uns die Atomindustrie für dumm verkaufen will. Gelungen, finde ich:
Nächste Gelegenheit zum Protest gegen die Atommafia: Zu den diesjährigen Ostermärschen rufen Friedens- und Anti-Atom-Bewegung gemeinsam auf. Aktionen und Termine vor Ort findest du ::: hier :::
Zum 25. Jahrestag von Tschernobyl findet ein bundesweiter Aktionstag mit Demonstrationen vor Atomkraftwerken statt. Mehr Infos auf der Aktionsseite www.tschernobyl25.de
Ein zügiger Atomausstieg ist möglich. Dafür müssen weder die Stromkunden noch das Klima belastet werden. Pickelhering skizziert, wie ein Ausstieg aus der Kernkraft funktionieren kann - und wer ihn bezahlen sollte.